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Roulette Regeln So funktioniert's

Roulette ist das klassische Kasino-Glücksspiel schlechthin. Seine Ursprünge lassen sich bis ins Italien dies 17. Jahrhunderts zurückverfolgen. Während dieser Zeit haben sich Form des Spieltisches und Roulette-Regeln nur wenig geändert. Obwohl sich das Roulette-Spiel erst im 18. Jahrhundert in Frankreich etablierte, ist es unter dem Namen Französisches Roulette bekannt und die Fachbegriffe sind ursprünglich in Französisch.

Heutzutage wird Roulette an Einfachtischen mit einem Tableau und einem Roulette-Zylinder gespielt. Das Roulette-Rad ist in 37 Fächer aufgeteilt. Davon sind 36 abwechselnd schwarz und rot, dazu kommt die grüne Null.

Die Roulette-Regeln sind recht übersichtlich. Das Tableau enthält die Felder, auf die gesetzt werden kann. Gewettet werden kann auf einzelne Zahlen. Hier ist die Gewinnschance am geringsten und der mögliche Gewinn entsprechend am höchsten.

Daneben gibt es noch sogenannte „Chancen“ mit höherer Gewinnwahrscheinlichkeit. Bei den einfachen Chancen kann man auf schwarz, rot, gerade oder ungerade setzen. Ebenso kann man tippen, dass die Zahl, die fällt in der unteren (1-18) oder oberen (19-36) Hälfte liegt. Hat man richtig getippt, verdoppelt man seinen Einsatz.

Eine weitere Setzmöglichkeit sind die Spalten oder vertikalen Drittel des Tableaus. Im Gewinnfall wird der Einsatz verdreifacht. Durch setzen auf die Linie zwischen zwei Zahlen, bzw. das Kreuz in der Mitte von Vieren. Außer auf vier im Carrée liegenden Zahlen kann man auch auf die vier ersten Zahlen einer Reihe setzen. Bei Dreier-Traversalen setzt man auf drei diagonal liegende Zahlen. Statt Diagonalen kann man auch auf die drei ersten Zahlen einer Reihe setzen. Die Gewinnchance bei vier Zahlen beträgt 8:1, bei dreien 11:1. Natürlich kann man die einzelnen Bietmöglichkeiten kombinieren und auf mehrere Chancen setzen.

Ein Sonderfall der Roulette-Regeln ist die Null. Man kann auf sie setzen, wie auf jede andere Zahl auch. Fällt jedoch die Null, sind alle Einsätze, die nicht gewonnen haben, nicht automatisch verloren. Sie sind gesperrt und bleiben für die nächste Runde liegen. Gewinnt man in der folgenden Runde mit so einem gesperrten Einsatz, bekommt man diesen zurück, es wird jedoch kein Gewinn ausgezahlt.

Bei jedem Spieltisch gibt es einen Mindesteinsatz und meist auch einen Maximaleinsatz. Bei einem Gewinn wird auch der Einsatz wieder mit ausbezahlt. Gesetzt werden darf, sobald der Croupier durch die Ansage „Machen Sie Ihr Spiel!“ das Spiel eröffnet. Das Roulette-Rad wird nun in Bewegung gesetzt und die Kugel gegen die Drehrichtung eingeworfen. Nach Ansage des „Nichts geht mehr!“ können keine Wetten mehr abgegeben werden.